Dr. Engel – unser Experte für Hüftarthroskopie

Sportheum Sportklinik Fellbach News Guido Engel

Die Hüftarthroskopie ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem durch kleine Schnitte viele Krankheitsbilder schonend operiert werden können. Es bietet im Vergleich zur offenen Operation zahlreiche Vorteile. Insbesondere weniger Schmerzen, reduziertes Infektionsrisiko und verbesserte Diagnostik bei sofort möglicher gezielter Behandlung.

Das Hüftimpingement ist aktuell die häufigste Diagnose, die durch eine arthroskopische Operation behandelt wird. Hier versteht man eine strukturelle Fehlstellung des Hüftgelenks, die oft Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit verursacht. Dabei kommt es zu einem Kontakt zwischen dem Oberschenkelkopf und der Hüftpfanne, was zu Knorpelschäden, Labrumrissen und Entzündungen der Gelenkkapsel führen kann.

Die Behandlung des Hüftimpingement kann abhängig von der Ausprägung und des Alters konservativ oder operativ erfolgen. Je jünger der Patient und je deutlicher die mechanische Irritation des Hüftgelenkes, desto eher sollte eine operative Behandlung in Betracht gezogen werden. Bei der minimalinvasiven Hüftarthroskopie wird der deformierte Knochenanteil abgetragen, um das Impingement zu beseitigen. Auch Begleitverletzungen, wie ein Riss des Knorpelrings am Pfannenrand oder beginnende Knorpelschäden können dabei behandelt werden. Eine frühzeitige Behandlung kann den Fortschritt eines Impingments zur Hüftarthrose wahrscheinlich verlangsamen und reduziert mit recht hoher Erfolgsquote die aktuellen Beschwerden.

Weitere Krankheitsbilder, wie die Entfernung freier Gelenkkörper, Behandlung einer chronischen Gelenkentzündung, einer Gelenkinfektion, sowie chronische Schleimbeutelentzündungen können sehr gut durch eine Hüftarthroskopie behandelt werden.